Neutralität im Dienst des Friedens
Wir fordern den Bundesrat auf, das Neutralitätsrecht so zu interpretieren und die Neutralitätspolitik so zu gestalten und anzuwenden, dass:
die Neutralität einen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz leistet.
die Neutralität einer umfassenden Unterstützung völkerrechtswidrig angegriffener Staaten bei ihrer Selbstverteidigung nicht entgegensteht. Dazu können diplomatische und wirtschaftliche Massnahmen, humanitäre, finanzielle und zivile Hilfe sowie die Lieferung und Wiederausfuhr von Rüstungsgütern gehören. Der völkerrechtlich zulässige Handlungsspielraum soll vollständig genutzt werden. Die Schweiz soll die Freiheit haben, der UNO-Charta Vorrang vor dem Haager Neutralitätsrecht zu geben.
Petition unterzeichnen
Erstunterzeichner
Günther Bächler, Martin Bernet, Raphaël Bez, Raffael Büchi, Wolfgang Bürgstein, Thomas Cottier, Libero Delucci, Martin Elbel, Julius Felix, Marielène Froidevaux, Raymond Gatter, Ulrich Gut, Christian Häberli, André Holenstein, Ruedi Iseli, Jean-Pierre Jeannet, Marco Jorio, Anita Jud, Georg Kreis, Pascal Mayer, Olivier Meuwly, Lukas Meyer, Markus Mohler, Jona Neidhardt, Barbara Polek, René Rhinow, Urs Saxer, Roland Schumacher, Paul Seger, Sandro Studer, Claudia Weber, Friedrich Weibel, Philippe Welti, Peter Weishaupt, Adrian Wiedmer, Alex Winter, Markus Wirth, Daniel Woker, Rena Zulauf